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Christian Füllers Bücher

Muss mein Kind aufs Gymnasium? Duden 2018

Die gescheiterte Bildungsrevolution der 1970er und -80er Jahre wird heute, in unseren Tagen, Wirklichkeit. Die Gesamtschulen, die man damals erwürgt hat, sind in der Spielart der Gemeinschaftsschule auf dem Weg die Gymnasien aufzuholen. Es gibt 3.000 Gymnasien und 2.000 Schulen, die das Abitur anders vergeben. Und diese Gemeinschaftsschulen, Stadteilschulen, Oberschulen, Gesamtschulen neuen Typs verlassen immer mehr Abiturient*innen – und das auf einem sanften Weg: Slow Abi.

Christian Füller analysiert in seinem Buch vier einschneidende soziale und technologische Entwicklungen, welche die beiden Jahrzehnte nach dem Schock durch die erste PISA-Studie im Jahr 2001 geprägt haben: den Abitur-Boom, die Inklusion von Kindern mit Handicaps, die Zuwanderung von Geflüchteten und die Digitalisierung.

Diese Entwicklungen, so Füller, krempelten das bislang streng gegliederte, wenig durchlässige deutsche Schul- und Ausbildungssystem völlig um, was auch zu Unsicherheit und Widerständen führe. Letztlich aber sieht der Bildungsexperte vor allem Chancen in dieser »Bildungsrevolution«: Wenn man gemischte Lerngruppen, individuelle Lernstile und unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten akzeptiere und fördere, führe dies zu »Bildungserfolg ohne Druck« für alle Beteiligten.

„Die Revolution missbraucht ihre Kinder“, Hanser 2015

Sexuelle Gewalt war da zuhause, wo man sie am wenigsten erwartet hätte: in den deutschen sozialen und Protestbewegungen seit dem Wandervogel. Eine Kriminalgeschichte über die Taten der Jugendbewegung und der Reformpädagogik, der 68er und jungen Grünen sowie der neuen Netz-Sexisten. Vor allem aber ein Buch über die Tarnung durch die Ideologie des "pädagogischen Eros" und der "sexuellen Befreiung", die bis heute funktioniert. Zum Blog.Bildschirmfoto 2016-07-02 um 00.13.12

 

„Sündenfall“, DuMont 2011

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 13.21.52Im März 2010, die sexuelle Gewalt an der Super-Vorzeigeschule war gerade bekannt geworden, rief mich ein Ex-Schulleiter der Odenwaldschule an, um zu fragen: "Was machen wir, wenn Hentig und die Reformpädagogik da reingezogen werden?" Ich fuhr ins Hambachtal, fand grauenhafte Geschichten von Opfern und sah, dass die Reformpädagogik knietief in den Verbrechen steckte. Zum Buch geht´s hier lang)

„Ausweg Privatschulen?“, Koerber-Stiftung 2010

Privatschulen sind angeblich wahnsinnig elitär und teuer, und keiner mag sie so richtig. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Über 80 Prozent der deutschen Privatschulen sind konfessionelle oder Waldorfschulen und sie sind ziemlich billig. Bildschirmfoto 2016-07-02 um 13.26.24Eine Typologie der freien und Privatschulen in Deutschland – und warum wir mehr von ihnen brauchen. Über teure Internate und Eliteschulen für Expats, über reformpädagogisch inspirierte Schulen, über konfessionelle und Waldorfschulen, über Graswurzelschulen und kleine Summerhills. (zusammmen mit Wolf Weidmann-Schmidt und Anne Will)

„Die Gute Schule“ (2009/10)

Erst kam der Pisa-Schock und das große Weinen. Aber dann traf ich bei meinen Lernreisen immer wieder auf tolle Schulen, starke Schulleiter und faszinierende, begeisternde LehrerInnen. Sie hatten keine Lust auf Jammern, sondern auf gute Schule. Die fünf besten deutschen Schulen im Portrait. Bildschirmfoto 2016-07-02 um 14.06.46

„Schlaue Kinder, schlechte Schulen“, Droemer-Knaur 2008

Bildschirmfoto 2016-07-02 um 14.21.01Warum saß der Pisaschock nur bei den Deutschen so tief? Wie machten die (bayerischen) Kultusminister die Gesamtschule kaputt? Woran liegt es, dass soziale Herkunft und Schulerfolg so eng verknüpft sind wie nirgend sonst in der entwickelten Welt? Ein Buch über die organisierte Verwantwortungslosgkeit im Schulunwesen.
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