Die rumänische NGO „Tasuleasa Social“ wendet sich gegen den Raubbau des europäischen Urwaldes in den Karpaten. Heute ist die Initiative in Berlin

Alin Useriu-Uhlmann hat zusammen mit Freiwilligen und den Johannitern eine für Rumänien einmalige NGO aufgebaut, die gegen die Entwaldung der Karpaten angeht. „Tasuleasa Social“ kämpft auf vielerlei Arten gegen die endemische Abholzung und für den Erhalt der Biosphäre in Transsilvanien. Sie sind praktisch, wenn sie mit Helfern vermüllte Grotten ausräumen, Setzlinge pflanzen oder Abholzungswege blockieren. Aber sie bauen mit der Idee des „pädagogischen Waldes“ auch soziales und kulturelles Kapital in der Gegend um Bistrița (Bistritz) auf. Die Umwelt- und Bildungsinitiative betreibt u.a. einen Waldlehr- und Kletterpark. 

Rumänien hat seit 1989 rund 400.000 Hektar Wald verloren, jede Stunde werden drei Hektar abgeholzt.baumstammwaldlehrpfad

Sie hat ihre Basis gegenüber des Berges „Tasuleasa“ mitten in den Ostkarpaten. Jedes Jahr organisiert „Tasuleasa Social“ zusammen mit Johannitern die „Weihnachtstrucker“, einen Hilfsgütertransport von mehreren Hundert Tonnen Lebensmitteln, die in den Schulen der armen Gegend verteilt werden. Über die Herausforderungen, denen sich die Organisation in ihrer täglichen Arbeit gegenübersieht und die Frage, was der Raubbau an Naturwald mit uns zu tun hat, wollen wir Ihnen berichten. 

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Weihnachtstrucker. Fotos (2): Tobias Grosser/Johanniter

Heute Abend um 18 Uhr stellt sich Tasuleasa Social vor. In den Räumen der Deutschen Umwelthilfe. (Interessierte bitte anmeldung via cifseminar[DAS ZEICHEN, DAS HIER HINMUSS]email de)

Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Umwelthilfe e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, 3. OG

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