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Social Media und Videos: die Bitch der PR

Bisher mussten wir uns an Journalisten wenden, um in die Öffentlichkeit zu kommen. Es war also immer ein Filter eingebaut, der bestimmte, ob und wie das Bild einer Freien Schule transportiert wird.

Social Media und Video sind zwei mächtige Tools, die uns erlauben, unsere Schule, die Lehrer*innen und die Lernsituationen so in die Öffentlichkeit zu bringen, wie wir das wollen.

Bearbeitungsebene für ein Video von Adobe Spark

Um Öffentlichkeit ohne Presse herzustellen braucht es:

  1. die sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Instagram, auf denen wir uns (unsere Texte, Videos) präsentieren und über die wir eine große Reichweite erzielen können
  2. die Video- und Bildbearbeitungstools wie Lumen5 oder AdobeSpark-Video: sie sind dazu da, genau die Ausschnitte aus der schulischen Wirklichkeit herauszuarbeiten, die wir zeigen wollen – sehen Sie unten ein Video, wie man Lumen5 und Adobe Park Video einsetzen kann (beide sind umsonst zu benutzen, Stand Oktober 2018)
  3. die Plattform YoutTube, auf die wir Videos hochladen können – und dann nicht mehr den ganzen Film verschicken müssen, sondern nur noch den Link

Hier ein Lumen5-{Video}, das auf YouTube hochgeladen wurde – und nun auf vielen Plattformen teilbar ist:

Und hier ein Link zum Blog von Philippe Wampfler, der die Herstellung von Videos mit Lumen5 beschreibt.

Wichtige Eigenschaften der einzelnen Plattformen:

  • um über Twitter etc sichtbar zu werden, brauchen wir viele Follower, den richtigen Hashtag oder ein Netzwerk, das unsere Reichweite durch Favorisieren oder Retweeten erhöht.
  • Ohne Twitter, Facebook oder Instagram bekommen wir keine Reichweite. Dann können wir zwar schöne Videos herstellen – aber es sieht sie (fast) keiner 😦
  • Warum sind Videos eigentlich so mächtig?

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, das bewegte Bild sagt mehr als 100.000 Worte.

    Es ermöglicht uns, Botschaften mit Text und Bild so zu präsentieren, dass nur der gewollte Ausschnitt sichtbar wird: bei einem Schulbesuch ist die ganze Schule sichtbar – auch Stellen, die wir nicht zeigen wollen oder dürfen, wie etwa die Gesichter der Kinder. Über ein Video kann man das steuern. – Im Interview wird der ganze Text ausgestrahlt. Schneiden wir das Interview-Video selbst, geht nur die Botschaft raus, die wir senden wollen.

Social Media und Video sind schneller, näher, lebendiger, personalisierter als alle anderen Botschaften. Wir können nicht nur eine News versenden, die von anderen bearbeitet wird. Wir erzählen eine Geschichte – die auch Journalisten auf etwas aufmerksam macht, was sie vorher gar nicht gesehen haben. 

{Video} Und hier ein Video, in dem an zwei Beispielen erklärt wird, wie man leicht Videos erstellen kann.

Ende (Okt 2018) Zurück zu Einführung

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