Die Kultusminister haben mit dem Verband der Schulbuchverlage den Einsatz einer Plagiatssoftware an Schulen vereinbart. Dieser so genannte „Schultrojaner“ wirft grundsätzliche Fragen auf, ehe er überhaupt in die Schulen gerollt wurde. Ist er eine Erleichterung für die Arbeit der Lehrer und Schutz von Urheberrechten? Oder stellt er Lehrer unter Generalverdacht und gefährdet deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung? In der Heinrich-Böll-Stiftung diskutieren am 7. Dezember Beteiligte und ExpertInnen Wohl und Wehe der Plagiatssoftware – am Abend, bevor sich die Konferenz der Kultusminister erneut mit dem Trojaner befassen wird.

Zeit: 7. Dezember, 19 – 21 Uhr
Ort: Beletage der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Schumannstr. 8

Bernd Althusmann, Präsident der KMK (angefragt)
Guido Brombach, Pädagoge, Edu-Hacker und Blogger (DGB-Bildungswerk)
Claudia Dalbert (Erziehungswissenschaftlerin), Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Sachsen-Anhalt.
Andrė Spang, Musik- und Tabletlehrer, Köln
Ludwig Spaenle (CSU), Kultusminister Bayern (angefragt) [Absage aus Termingründen]
N.N. Verband der Schulbuchverlage

Moderation: Christian Füller

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