Gibt es Lichtblicke gegen die seelische Krise der Schule?

pisaversteher soll am Samstag (15 Uhr und 19 Uhr) bei schule in freiheit über die Lichtblicke in der deutschen Schullandschaft sprechen. Es geht um die Frage, ob es Alternativen zu den kalten staatlichen Schulen gibt, die durch Auslese, Beziehungslosigkeit und schlechte Pisaleistungen bestechen.

Das ist eine wichtige Frage, und pisaversteher sieht in einem Teil der Reformschulen gute Beispiele für neues Lernen, Schulen, die den Paradigmenwechsel von der Belehrung zum forschenden kollaborativen Lernen schaffen könnten. Das alles kann man dieguteschule.com auch ausführlich studieren.

Aber: Vor dem Lichtblick steht eine Krise. Und die ist so breit und tief, dass man die Augen vor ihr nicht verschließen kann.

Es geht um die seelische Krise der Schule. Sie bekommt Kinder mit gepiercten, elektrifizierten und/oder sexualisierten Seelen. Und was macht die Schule? Sie bringt die Kinder kaum zum Schreiben (Pisa-Krise), sie lässt ihre Stimmen kaum gelten (demokratische Krise) und sie setzt die Kinder einer unheimlichen Kälte oder schwülstigen Nähe aus (Krise von Nähe und Distanz).

Darum wird es morgen gehen.

P.S. Außer pisaversteher referieren noch Sabine Czerny und Johannes Stüttgen

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