Berlin feiert ab Montag sein neues Bildungsprogramm für Kitas - eine ganze Woche lang. In einer Diskussion stellt Berlins Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD) das Berliner Bildungsprogramm für Kitas vor - und diskutiert es mit ExpertInnen. Ab 10 Uhr in der FU Berlin.
22.9., 10-13 Uhr, Hörsaal 1b der FU Berlin, Habelschwerdter Allee 45, Dahlem: Eröffnungsveranstaltung mit Bildungssenatorin Scheeres, Dr. Christa Preissing und vielen anderen. Eintritt nur mit (kostenloser) Eintrittskarte. 

Die Diskutanten der Kita-Debatte haben folgende Thesen zum Bildungsprogramm

Die Heldinnen des Bildungsprogramms sind nicht die AutorInnen, nicht das Land oder die Verbände – es sind die Erzieherinnen in den Einrichtungen die tagtäglich versuchen so zu arbeiten wie es hier beschrieben ist. (Martin Hoyer, Paritätischer Wohlfahrtsverband)

Leuchtturm U3-Pädagogik: Berlin schreibt die internationale Erfolggeschichte Berliner Bildungsprogramm nun auch für Kinder fort, die jünger sind als 3 Jahre. (Bernd Schwarz, Elternvertreter)

Das Programm stärkt Bedeutsamkeit bildungspolitisch/ fachlich relevanter Lehrinhalte Beispiel: alltagsintegrierte sprachliche Bildung (Martina Knebel, ErzieherInnen-Ausbilderin)

Deutsche (Berliner) sind sehr kritisch, vor allem wenn es vom Senat kommt. Aber das Berliner Bildungsprogramm ist bis in New York hoch gelobt worden: Mehr Stolz bitte (sagt ein Ausländer).

Nächster Schritt wäre Raum für Ersatzerzieherinnen bei Krankheit von Erzieher. (Serv Vinders, der Blick von außen)

Das BBP kann man als Kochbuch sehen, um gute Zutaten zu benutzen.

Alle pädagogischen Fachkräften sollten die Gebrauchsanleitung und die Kernaussagen bekannt und bewusst sein. (Die Kitaleiterin Li-Jana Schmidt)

Warum braucht Bildung Wertorientierung und Haltung der Pädagogen ?

In den ersten 6 Jahren wird der Koffer für das Leben gepackt um Kompetenzen zu entwickeln und zu stärken. Kinder brauchen Strukturen, Zuhörer, Gesprächspartner, Sicherheit, Werte und Nachhaltigkeit für die gesellschaftliche Zukunft. Und das Gleiche gilt auch für uns. (Li-Jana Schmidt)

Es wäre für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung bereichernd, wenn es auch ein Verfahren für die Kindertagespflege gäbe (wie z.B. die interne/externe Evaluation für die Kitas). Ist daran gedacht, ein solches zu entwickeln? (Eveline Gerszonowicz, Tagespflege)

 

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