Was Digitalisierung kann: das Lernen wird dezentral und offen – und viele Unis werden dabei zerstört werden.

Die Digitalisierung verändert die Welt, eine Gemeinplatz, den man für verschiedene Bereiche konkreter beschreiben kann. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, und Thomas Rabe, CEO des Bertelsmann-Konzerns, tun das hier in Videos. Daraus wird auch ersichtlich, wie die Arbeitsteilung zwischen dem Konzern und der Stiftung sein könnte, die ja Mehrheitseigentümerin des Unternehmens ist.

Wer mehr Zeit hat, als drei Videos zu gucken: Ich habe diesen Prozeß der Ökonomisierung des Bildungsmarktes in einem long read für den Freitag beschrieben. (Hier zum Lesen)

Hören wir zunächst Jörg Dräger in einem Werbevideo der Bertelsmann-Stiftung darüber, dass nicht mehr jede Universität alles machen kann (Ausschnitt, komplette Version als Originalquelle hier):

Thomas Rabe vom Bertelsmann-Konzern sagt dazu:

„An Hochschulen traditioneller Art wird immer noch unterrichtet wie vor 100 Jahren. Das ist nicht mehr nötig.“

Der Bertelsmann-Konzern hat eine Lösung dafür parat – die Beteiligung an der Online-Uni „Udacity“.

Genau kann das erneut Jörg Dräger erklären. Er hat sich die Arbeit von Sebastian Thrun und „Udacity“ angesehen und analysiert. Dräger weiß daher, wie viele Universitäten wegen der Digitalisierung Bankrott gehen werden:

„half of the universities go bankrupt“, zitiert er eine Analyse. 

Dräger über Vermassung, Zerstörung und Überleben der Universitäten. (Auf Englisch, Ausschnitte aus einem Vortrag Drägers, Originalquelle hier)

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