Missbrauchsbericht der Berliner Grünen.
„Bis zu 1000 Opfer“ in der AL und ihrem direkten Umfeld

Update: Was sagten damals eigentlich die führenden Leute der Grünen zu den beiden Haupttätern Fred Karst und Dieter Ullmann. Dass die beiden bekennende Päderasten waren, war damals unter den Grünen bekannt. Selbst, dass sie ihre Taten mit Umfeld der Partei begingen, wussten viele Grüne. Daniel Cohn-Bendit etwa setzte den Pädo Ullmann strategisch ein: „Dann kommt nämlich Dieter Ullmann, der jetzt noch im Knast sitzt, in das Berliner Abgeordnetenhaus“, sagte er

Die Berliner Filiale der Grünen hat am Mittwoch (20.5.) morgen ihren Bericht zu den zutiefst verstörenden Missbrauchsverstrickungen ihrer Partei veröffentlicht. Seitdem sieht die grüne Welt wieder ein bisschen anders aus, als sie es vorher tat. Das seit den unhaltbaren Bemerkungen von Daniel Cohn-Bendit im Mai 2013 verschleppte und über die Bundestagswahl verlängerte Grüne Pädogate entwickelt sich zu einem Dauerskandal: die Grünen haben die pädophile Krätze am Haken – und kriegen sie nicht mehr los. Allein der Hinweis auf die Hamburger Connection der Berliner Kindermissbraucher-Truppe macht sprachlos. Da kommt also noch was. Die Revolution hat ihre Kinder viel öfter und brutaler missbraucht, als wir das bisher annehmen könnten. Siehe das gleichnamige Buch zur moralischen und programmatischen Kernschmelze u.a. der Grünen: https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com

(Ein Vorab dazu gab es im Tagesspiegel (19.5.), siehe dazu unten: schnelle Dementis; weitere Berichte im Freitag (20.5.), ein FAZ-Interview mit der wichtigsten Zeit-Zeugin, Frauke Homann, sowie einen Kommentar im Kulturradio des RBB, morgens um 7:10 am Donnerstagmorgen über den Held der Grünen Aufklärung, Thomas Birk)

Das wesentlich Neue an dem Bericht ist, dass erstmals von Opfern die Rede sein wird. Nicht den Opfern der anderen, nein von Opfern exklusiv grüner sexueller Gewalt. Und zwar – nach Angaben des Kommissionsmitglieds Thomas Birk – „von bis zu 1.000 Opfern“. Eine unheimliche Zahl, die sich aber – wenn man den Zeitzeugen glaubt – seriös einschätzen lässt. Dennoch hat der Berliner Landtagsabgeordnete Birk diese Zahl bei der Vorstellung des Missbrauchberichts nun plötzlich als spekulativ bezeichnet. (siehe unten)

Es geht diesmal also nicht um Auswirkungen kruder Sätze von Spontis, die den Sex von Fünfjährigen als etwas Tolles preisen, oder um Ideen „sexueller Befreiung“, die jemand falsch verstanden hat. Nein, es geht um reale sexualisierte Gewalt: Anglotzen, Angroomen, Anfassen. Nicht einvernehmlicher „Sex mit Kindern“, wie ihn der Sexualpädagoge Helmut Kentler und seine Adepten immer wieder phantasierten, sondern rohe Gewalt: Unter Wasser drücken, Willen brechen, Vergewaltigen, auf den Strich schicken. Das berichten Zeitzeugen

Alles zurück auf Anfang

Was für die Grünen so misslich ist, dass damit alles bisher an Aufarbeitung Geleistete entwertet und auf Null gesetzt wird. Alles zurück auf Anfang. Der Held, wenn man bei den Grünen davon sprechen kann, der Held dieser Aufklärung heißt Thomas Birk, ein Berliner Abgeordneter im Landesparlament, der den Schleier der Verharmlosung vor sechs Wochen bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung herunter rieß: „Es ist schwer auszuhalten“, sagte Birk damals, „aber es gab Täter in den Reihen der Grünen.“

Warum wurden wichtige Zeitzeugen nicht gehört?

Dennoch ist das nur ein kleiner Trost. Denn die Fragen werden nun umso größer: Warum steht in Franz Walters Bericht nichts über den Kreuzberger Missbrauchssumpf? So geheim war der nämlich nicht. Engagierte Sozialarbeiterinnen und Frauen aus der damaligen AL kämpften schon damals und durchaus öffentlich gegen die unheimliche Toleranz gegenüber den Pädosexuellen bei den Grünen. Und: Warum wurden wichtige Zeitzeugen von der Walter-Kommission nicht angehört? Wie sehen die Verbindungen zwischen Berlin-Kreuzberg und den anderen Landesverbänden aus, wohin die grünen Pädokriminellen aus Berlin mit ihren Knaben reisten?

Es wird Zeit, dass die Grünen anfangen. Richtig anfangen.

Es ist gut, dass die Grünen sich heute für den Missbrauch entschuldigen. Aber das reicht nicht. Sie sind es den Opfern schuldig, den Tätern ein Gesicht und Namen zu geben.“

Das sagte eine wichtige Zeitzeugin zu Pisaversteher und der FAZ.

Sie hat Recht. Den Tätern ein Gesicht geben. Und den Opfern endlich eine Stimme. 

Update, schnelle Dementis der grünen Parteivorsitzer, hier 

Man mag es kaum glauben, aber eigentlich ist es ja logisch: Die Berliner Grünen dementierten noch am 19.5., als der Tagesspiegel  sein Vorab online verbreitete. (Offenbar wollen sie noch ein bisschen Aufmerksamkeit erzeugen.) Die Zahl „bis zu 1000 Opfer“ stehe gar nicht in ihrem Aufklärungsbericht. Und: Es seien nur zwei vorbestrafte Pädokriminelle bei der Alternativen Liste gewesen. Nicht drei. Damals. Wie gut also, dass Der grüne Abgeordnete Thomas Birk die Zahlen öffentlich genannt hat. Die Kollegin Apin hat Ende März sogar die Zahl „Tausende von Opfern“ bei ein Grünen dokumentiert, hier in der taz.

Die Opfer-Zahlen zum Nachhören

Thomas Birk hat mir gegenüber „bis zu 1000“ autorisiert und immer wieder versichert, diese Zahl komme in den Bericht. Er kämpfe da einen harten Kampf – aber diese Zahl sei plausibel zu erläutern. Eine seriöse Hochrechnung. Wer sich das alles anhören will, der lausche den Zeitpunkten des RBB, wo die wunderbare Margit Miosga eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung dokumentiert hat. Auch dort ist Thomas Birk gut zu hören, leider kann man nicht auf Minute XY scrollen, man muss es ganz anhören. (update nach der Vorstellung des Berichts:) Allerdings ruderte Birk bei der Vorstellung des Berichts zurück. Es tue ihm leid, die Zahl Tausende sei rein spekulativ gewesen, korrigierte sich der Mann, der bis in den April hinein exakt vorrechnen konnte, wie er auf die Zahl „bis zu 1000 Opfer“ gekommen sei. Nämlich, weil es in der pädosexuellen grünen Unter-AG „Jung und Alt“ etwa 10 Täter gegeben habe, und man von einzelnen gerichtsfesten Opferzahlen und dem Zeitraum von 15 Jahren auf 1000 hochrechnen könne. Plausibel hochrechnen könne. 

Eine Zeitzeugin rechnet ganz ähnlich – und sagt zu der von Birk im März öffentlich genannten Zahl von bis zu 1.000 Opfern: 

„Ich halte die Zahl für realistisch. Wir reden hier von einem Zeitraum von 15 Jahren, über den eine große Gruppe von Männern in dem Netzwerk aktiv war. Ein Angeklagter sagte zum Beispiel in seinem Prozeß auf die Frage, wie viel Jungen durch seine Hände gegangen seien: „140 werden es wohl gewesen sein.“ Meines Erachtens ist „bis zu Tausend Opfer“ keine wirklichkeitsfremde Zahl.“

Zur anderen Zahl der drei mehrfach verurteilten Täter sage ich also nur: Ein Täter ist auch dann ein Täter, wenn er nicht verurteilt wurde, sondern Zeugen das glaubhaft machen können. Erst in den vergangenen Tagen wurde wieder ein Intensivtäter in den Parteilisten von damals entdeckt, wie Pisaversteher aus sehr zuverlässiger Quelle weiß. Er war einer der schlimmsten, die in der AL ihr Unwesen trieben – und er wurde das erste Mal überführt, als er im angrenzenden Neukölln Jungen in seine Videobude lockte und filmte. Die Grünen können das wissen, weil es ihnen in einem Zeitzeugeninterview berichtet wurde – aber alles, was nicht gerichtsnotorisch ist, gilt bei den Grünen halt nicht als Täter. 

Wichtige Zeugen sehen das anders, sie sprechen gar von 15 (!) Tätern. Damit wird auch klar: Durch eigene Recherchen förden die Grünen zwar wohl Namen von Verdächtigen zutage – aber sie nennen sie nicht, und sie zählen sie auch nicht. So schrumpft also eine circa zehnköpfige pädosexuelle AG „Jung&Alt“ auf zwei zusammen. Aufklärung? 


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